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"Die Zukunft der Rehabilitation in der 20. Legislaturperiode – Herausforderung Digitalisierung meistern" - Politische Online-Veranstaltung

Am 10. Juni 2021 tauschten sich auf Einladung des Aktionsbündnisses Deutscher Reha-Tag Politiker:innen mit etwa 100 Vertreter:innen von Reha-Leistungsträgern und -Leistungserbringern sowie von Betroffenenverbänden und Bundesministerien zum Thema der Digitalisierung in der Rehabilitation aus.

Digitale Innovationen im Gesundheitswesen bergen enorme Potenziale, um die Patient:innenversorgung zu verbessern. Doch bei der Verabschiedung des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) im September 2020 wurden Reha- und Vorsorgeeinrichtungen beim Ausbau der digitalen Infrastruktur nicht mitgedacht. Das hemmt die zukünftige Leistungsfähigkeit einer modernen patientenorientierten Gesundheitsversorgung und zementiert die Sektorengrenzen unseres Gesundheitswesens. Telemedizin, Digitalisierung und IT-Sicherheit sind wichtige Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit von Reha- und Vorsorgeeinrichtungen und bedürfen Investitionsförderungen wie sie für Krankenhäuser bereits beschlossen wurden.

Zur Implementierung digitaler Systeme im gesamten Gesundheitsbereich inklusiv der Reha bedarf es aus Sicht des Aktionsbündnisses Deutscher Reha-Tag eines abgestimmten Vorgehens.

Details zur Veranstaltung lesen Sie in der Pressemitteilung vom 11. Juni 2021.

Die Präsentation zum Vortrag von Dr. Ursula Becker, Geschäftsführerin Dr. Becker Klinikgruppe finden Sie hier.

Der 18. Deutsche Reha-Tag 2021

Das Motto des diesjährigen Deutschen Reha-Tages lautet: „Reha in Zeiten der Pandemie“. Peter Weiß, MdB und Vorsitzender der Aktion Psychisch Kranke ist Schirmherr des Deutschen Reha-Tages 2021. In seinem Grußwort betont er die wichtige Rolle der Rehabilitation - besonders in der aktuell schwierigen Situation.

Viele Menschen haben nach einer Covid-19 Erkrankung starke gesundheitliche Probleme. Sie leiden unter Atembeschwerden, psychischen Beeinträchtigungen und können ihrem Alltag nur unter starken Einschränkungen gestalten. Die Medizin bezeichnet diese Symptome als Post-Covid-Syndrom. Mit einer medizinischen Reha kann Betroffenen bei der Behandlung  dieser Erkrankung geholfen werden. Reha-Kliniken entwickeln dafür interdisziplinäre Behandlungskonzepte, die passgenau Reha-Maßnahmen zur Stärkung der körperlichen und psychischen Gesundheit beinhalten.

Für die Teilhabe erkrankter Menschen am gesellschaftlichen Leben sind Rehabilitationsmaßnahmen eine wichtige Voraussetzung. Deshalb ermöglichen Reha-Kliniken auch in Zeiten der Pandemie mit umfangreichen Hygienemaßnahmen sichere Rahmenbedingungen für die Rehabilitation.

Wie in jedem Jahr sind Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation dazu aufgerufen, einen Aktions- und Informationstag zum Reha-Tag zu veranstalten, der am vierten Samstag im September, am 25.09.2021 stattfindet. Die Teilnahme am Reha-Tag ist kostenlos. Die Eintragung einer Veranstaltung können die Einrichtungen in der Rubrik "Veranstaltungskalender" vornehmen.

17. Deutscher Reha-Tag 2020: Rehabilitation psychischer Erkrankungen

Am 24. Februar 2021, von 11 bis 15 Uhr fand die zentrale Veranstaltung zum 17. Deutschen Reha-Tag statt. Corona-bedingt wurde dieser Auftakt zum Reha-Tag 2020 als digitaler Fachkongress auf den Anfang des Jahres 2021 verschoben. Die Planung und Organisation des Programms lag in den Händen der Klinik für Psychosomatische Medizin, Alexianer Krefeld GmbH, unter Leitung von Prof. Dr. Robert Bering und Christina Schloßmacher, Chefarztsekretariat des Zentrums für Psychotraumatologie.

Der 17. Deutsche Reha-Tag stellte die geriatrische, neurologische, psychosomatische und suchtspezifische Rehabilitation in den Mittelpunkt. Auf dem Fachkongress standen nach den Grußworten von Herrn Heinz-Josef Kessmann, Diözesancaritasdirektor und dem Schirmherrn Peter Weiß, MdB Vorträge und Workshops von Expertinnen und Experten der medizinischen Reha auf dem Programm. 

Initiatorenkreis Deutscher Reha-Tag

Antonia Walch
Friedrichstraße 60
10117 Berlin



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