Schirmherrschaft

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Grußwort der Schirmherrin Marlene Mortler


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gesundheit und die Teilhabe unserer Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben ist für mich als Drogenbeauftragte und Bundestagsabgeordnete ein wichtiges Anliegen. Suchtprobleme betreffen viele Menschen quer durch alle Alters- und Gesellschaftsgruppen. Sie sind oft mit erheblichen gesundheitlichen Problemen und persönlichen Schicksalen verknüpft, die nicht selten auch das Umfeld der Betroffenen hart treffen.

Mit der Übernahme der Schirmherrschaft für den Deutschen Reha-Tag 2016 freue ich mich sehr, die Bedeutung der Rehabilitation unterstützen zu können. Rehabilitation ist ein wichtiger Teil unseres Gesundheits- und Sozialsystems und hat eine zentrale Bedeutung für die Behandlung und nachhaltige Wiedereingliederung von Suchtkranken. Sie stellt einen eigenständigen Versorgungsbereich in unserem Gesundheitssystem dar und sichert gleichzeitig die Teilhabe an einem möglichst  selbstbestimmtem Leben. So hat sich die Suchtrehabilitation in den letzten Jahrzehnten in der medizinischen Rehabilitation etablieren können. Die medizinische Rehabilitation in Deutschland wie auch die Suchtrehabilitation weisen eine Reihe von Stärken auf. Zu nennen sind hier u. a. das flächendeckend gut ausgebaute und differenzierte Netzwerk von spezialisierten Einrichtungen, der  ganzheitliche Ansatz in der Rehabilitation sowie die Verfügbarkeit eines qualifizierten Fachpersonals, das interdisziplinär die diagnostischen und therapeutischen Leistungen erbringt.

Rehabilitation gelingt dann, wenn die Akteure miteinander gut vernetzt arbeiten und den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Der intensive Austausch beim Deutschen Reha-Tag ermöglicht es, die Leistungen sowohl der medizinischen als auch der beruflichen Rehabilitation weiter zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern.
Der Dialog der Akteure und der Betroffenen ist wichtig. Denn aus meiner Erfahrung ist ein aufeinander abgestimmtes, arbeitsfeldübergreifendes Vorgehen der lokalen und überregionalen Akteure unerlässlich, um die Teilhabe der Menschen zu ermöglichen.

Ihre

Marlene Mortler, MdB
Drogenbeauftragte der Bundesregierung