Über uns

Zum Deutschen Reha-Tag haben sich Leistungserbringer- und Leistungsträgerorganisationen der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation zusammengeschlossen. Als Initiatorenkreis bilden sie eine gemeinsame Plattform auf der Bundesebene. Gemeinsames Ziel ist es, die Bedeutung der Rehabilitation als ganzheitliche Leistung zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten zu erläutern und darzustellen. Eine Übersicht der Initiatoren finden Sie im Menüpunkt Initiatoren des Reha-Tages. Ebenso eine Übersicht der Organisationen, die uns ideell unterstützen.

Gleichzeitig ist jeder vierte Samstag im September Deutscher Reha-Tag.  Kliniken, Einrichtungen und Organisationen der Rehabilitation sind eingeladen an und um diesen Tag Veranstaltungen durchzuführen, die über Rehabilitation informieren und die gemeinsame Netzwerke fördern. Der Veranstaltungskalender auf dieser Webseite gibt einen Überblick über die diesjährigen Aktionen.

Was ist Rehabilitation?

Rehabilitation soll Teilhabe sichern. Menschen sollen selbstbestimmt und möglichst dauerhaft am Leben in der Gesellschaft teilhaben. Es gibt medizinische, schulische, berufliche und soziale Rehabilitation. Der Deutsche Reha-Tag ist auf die medizinische und berufliche Rehabilitation fokussiert.

Leistungen der medizinischen Rehabilitation sollen Behinderungen einschließlich chronischer Krankheiten abwenden, beseitigen, mindern oder ausgleichen. Sie sollen auch Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit und der  Pflegebedürftigkeit vermeiden,  überwinden oder mindern. Der Bezug von laufenden Sozialleistungen soll vermieden oder gemindert werden.

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Berufliche Rehabilitation) sind die Leistungen zur Erhaltung oder zur Erlangung eines Arbeitsplatzes. Dazu gehören Leistungen zur beruflichen Anpassung, der  Berufsvorbereitung, der Fort- und Weiterbildung, Ausbildung und Qualifizierung sowie finanzielle Hilfen.

Unter „sozialer Rehabilitation“ werden Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft für behinderte Menschen verstanden. Sie werden vornehmlich (aber nicht nur) von den Trägern der Sozialhilfe erbracht. Zu diesem Leistungsbereich gehören u.a. Hilfen zum selbstbestimmten Leben in betreuten Wohnmöglichkeiten, Hilfen zur Teilhabe am kulturellen Leben oder  heilpädagogische Leistungen für Kinder, die noch nicht einschult sind.